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Spanische Herkunft:

Spanische Nachnamen bestehen im Normalfall aus zwei Teilen, die einfach aneinander gereiht werden. Der erste Familiennamen ist der Nachname des Vaters, der zweite Familienname ist der erste Nachname der Mutter. Im Gegensatz zu anderen Ländern behalten sie Spanier auch bei Veränderungen im Familienstand ihren Doppelnamen lebenslang, es gibt keinen gemeinsamen Familiennamen für Ehepaare wie etwa in Deutschland. Auch die Kinder nicht.

Eltern dürfen seit 1999 die Reihenfolge beider Nachnamensteile für ihren Nachwuchs bestimmen. Hat das Paar mehrere Kinder, so muss allen der identische Familienname vergeben werden, ein Mix ist nicht möglich. Allerdings besteht mittlerweile die Möglichkeit eines Tausches der Reihenfolge, wenn das Kind sein 18. Lebensjahr vollendet hat.

Bis auf den ersten Platz, der vom “Mutigen in der Schlacht” besetzte Garcia sind die häufigsten Familiennamen in Spanien patronymischen Ursprungs. Pérez „Sohn von Pe(d)ro“, Sánchez „Sohn von Sancho“, Gonzalez „Sohn von Gonzalo“ usw. Auch einige Namen mit der Endung -iz, -az und -oz haben diese Bedeutung, etwa Ruiz von Rodrigo, Díaz von Diego oder Santiago, Muñoz von Muño.

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