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Österreichische Herkunft:

Die meistverbreiteten Namen in Österreich sind deutscher Herkunft. Während in ländlichen Regionen die Herkunfts- und Wohnstättennamen überwiegen, spielen in den städtischen Bereichen die Berufs- und Standesnamen eine größere Rolle.

Tschechische Nachnamen wie etwa der in den Top 50 zu findende Böhm (aus dem Böhmerwald stammende) haben einen großen Anteil an den österreichischen Namen. So waren um 1880 in Wien weniger als 40% der Bevölkerung gebürtige Wiener. Zigtausende Arbeitskraefte aus der Tschechei haben zur Zeit des Historismus die ab 1860 die Wiener Ringstrasse erbaut, diese zählt zu den absoluten Highlights der österreichischen Bundeshauptstadt.

Aber auch slawische Einflüsse prägen die vorhandenen Familiennamen in Österreich. Die immigrierten Slowenen und Kroaten beinflussen vor allem den Süden des Landes. Aber auch Einwanderer aus Rumänien, Jugoslawien, der Türkei und natürlich Ungarn tragen zur bunten Namensmischung des im Vergleich zum Nachbarn Deutschland kleinen Alpenstaates bei.

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