Nomengramm Einleitung


Der Deutsche (sowie auch der Rest der Welt) hat für "Alles" eine Bezeichnung oder Benennung, die namentlich oft zu einer Kurzbezeichnung führt. Aufgeführt sind u.a. als Beispiele Pangramme und Tautogramme.

Wo aber sind die Nomengramme?

Da Pangramme (ein Satz, der alle Buchstaben des Alphabets enthält) und Tautogramme (ein Satz, bei dem jedes Wort mit demselben Buchstaben anfängt) existieren, warum sollte es also keine Nomengramme geben. Ein Nomengramm ist ein (sinnvoller) Satz, der nur aus bestehenden deutschen Nachnamen besteht.

Ein bekanntes Tautogramm lautet: "Milch macht müde Männer munter". Nimmt man diesen Satz als Nomengramm und kennzeichnet die existierenden Nachnamen, dann lautet der Satz:
"Milch macht müde Männer munter". Leider ist dieser Satz dann als nicht "korrektes oder echtes Nomengramm" zu betrachten.

Verkürzen und ändern wir schlauerweise dieses Tautogramm, dann haben wir trotzdem noch ein Tautogramm, das aber gleichzeitig auch ein Nomengramm ist. "MILCH MACHT MÄNNER MÜDE."

Milch (136, siehe: Nachnamen / Sonstige Begriffe / Sonstiges - 1. Teil / Nahrung/Getränke)
Macht (831, siehe: Nachnamen / Adjektive, Verben und Satzfüller / Adjektive K - O / M)
Männer (453, siehe: Nachnamen / Mensch und Menschliches / Sonstiges)
Müde (2, siehe: Nachnamen / Adjektive, Verben und Satzfüller / Adjektive K - O / M)

Ähnlich bei dem Tautogramm: "Zehn zahme Ziegen ziehen zehn Zentner Zucker zum Züricher Zoo." Daraus machen wir einfach:
"ZEHN ZIEGEn ZIEHEN ZEHN ZENTNER ZUCKER."

Zehn (78, siehe: Nachnamen / Sonstige Begriffe / Sonstiges - 2. Teil / Zahlen und Gewichte)
Ziege (201, siehe: Nachnamen / Tiere und Tierisches / Tiere zu "Land")
ziehen (18, siehe: Nachnamen / Adjektive, Verben und Satzfüller / Adjektive U - Z / Z)
zehn (78, siehe: Nachnamen / Sonstige Begriffe / Sonstiges - 2. Teil / Zahlen und Gewichte)
Zentner (166, siehe: Nachnamen / Sonstige Begriffe / Sonstiges - 2. Teil / Zahlen und Gewichte)
Zucker (543, siehe: Nachnamen / Sonstige Begriffe / Sonstiges - 1. Teil / Nahrung/Speisen)

Das lateinische Wort Nomen ist in der Sprachwissenschaft vor allem die Bezeichnung für das Hauptwort, aber auch für das Eigenschaftswort, das substantiviert werden kann und das substantivierte Verbum sowie für Zahlwörter und die deklinierbaren Artikel, aber nicht für Pronomina. Aber gerade diese Pronomen (lat., Fürwort, das das Nomen vertritt) machen erst einen sinnvollen Satzbau möglich, so dass ein korrektes Nomengramm entstehen kann.

DANIELS STIEFVATER, BIERFREUND ALFRED FISCHER (LUMP, FLEGEL, TRINKER, BEDÜRFTIG) HATTE KEIN GELD, KEINE SCHLECHTE ARBEIT; ABER ALLZEIT IMMER FURCHTBAR GROSSEN DURST UND HUNGER.

HERR JAKOB SCHNEIDER, BRUDER VON JAN, FÄHRT KEINE SCHWARZE KUTSCHE MANGELS HENGST ODER ROSS MEHR DURCHDENWALD.

Besser lesbar:
Herr Jakob Schneider, Bruder von Jan, Fährt Keine Schwarze Kutsche Mangels Hengst Oder Roß Mehr Durchdenwald.

Oder noch besser lesbar:
Herr Jakob Schneider, Bruder von Jan, fährt keine schwarze Kutsche mangels Hengst oder Roß mehr durchdenwald.

Da die Wörter (Nachnamen) so besser verständlich und auch leichter im Zusammenhang gebracht werden kann, werden die weiteren Nomengramme in orthographisch korrekter Schreibung aufgelistet, mit dem Hinweis, dass fast alle Wörter des Nachnamens eigentlich als Eigennamen der Großschreibung unterliegen. Ausnahme u.a. "von" wie oben genannt: von Jan und andere.

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