Onomastik / Namenforschung, Namenkunde


Onomastik ist eine linguistische Disziplin, die sich der Erforschung, Etymologie und Verbreitung von Eigennamen widmet. Dieser Begriff wurde aus dem altgriechischen ὀνομαστική (τέχνη) ('Kunst des Namensgebens') entlehnt.

Es werden also nicht nur Nachnamen oder Personennamen, sonder auch Vornamen, Städte- oder Orts- Straßen- oder Flurnamen, Landesregionen, Gewässer usw. auf der Grundlage ihrer historischen Belege kritisch erschlossen und sprachwissenschaftlich nach Herkunft und Deutung etymologisch, morphologisch und typologisch untersucht.

Warum heißt Herr Langmann eben Langmann (obwohl ich einen kenne, der klein ist), warum gibt es das Tote Meer (ist es gestorben?), warum gibt es das Rote Meer oder das Schwarze Meer (hatte man damals keine anderen Farben zur Hand?), ist Bernstein ein brennender oder brennbarer Stein .....

Übrigens: Auf Hebräisch nennt man das Tote Meer “Yam HaMelach” (das Salzmeer). In biblischen Bezugnahmen ist von mehreren Namen die Rede, darunter “Das Meer des Ostens” und “Arava-Meer" und für Herrn Langmann gilt, dass sein Vorfahre und Namensgeber ein großer, hochaufgeschossener Mensch gewesen sein könnte (Übername auf Grund der Körpergröße zu mittelhochdeutsch lanc ([lang + man]). Die Namensherkunft und Namensbedeutung der englischen Bezeichnung für Bernstein hat ihren Ursprung in der alten Bezeichnung „gelbe Ambra".

Die hier aufgelisteten Nachnamen werden von Generation zu Generation vererbt, im Gegensatz zu den Vornamen, die von jeder Generation neu auf Grundlage der direkten Beziehung zum sozialen Wandel vergeben werden.


 

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