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Russische Herkunft:

Familiennamen gibt es in Russland seit dem 16. Jahrhundert. Sie entstanden zuerst in der Oberschicht. Nach der Aufhebung der Leibeigenschaft im Jahr 1860 gaben sich auch die Bauern Familiennamen. Ein typischer russischer Familienname zeichnet sich durch die Endung „-ow", „-jew", „-jow" oder „-in" aus. So bedeutete zum Beispiel „Iwan Petrow" ursprünglich „Iwan, Sohn des Peters". Ab der nächsten Generation wurde der auf diese Weise gebildete Familienname dann unverändert weitergegeben, für den Verweis auf den Vater wurde dagegen der Vatersname verwendet: „Wasilij Iwanowitsch Petrow" bedeutet also „Wasilij, Sohn des Iwans aus dem Geschlecht der Petrows".

Die meisten russischen Nachnamen stammen von kirchlichen Vornamen, Tiernamen oder Berufen ab, so zum Beispiel Alexandrow (Alexander), Antonow (Anton), Maximow (Maxim), Sokolow (Falke), Lebedew (Schwan), Koslow (Ziegenbock), Konowalow (Tierarzt), Melnikow (Müller) und Kowaljow (Schmied).

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