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Niederländische Herkunft:

314.000 unterschiedliche Nachnamen gibt es in den Niederlanden.

Während in der deutschen Nachnamen-Top-100 vor allem die einst weit verbreiteten Berufsbezeichnungen gut vertreten sind (Müller, Schmidt, Schneider, Fischer, Weber, …) besteht fast die Hälfte der Namen in der niederländischen Rangliste aus sogenannten Herkunftsnamen. Sie bezeichnen zum Beispiel einen konkreten Wohnort (Van Doorn), eine Region (De Vries – jemand aus Friesland) oder ein wichtiges geografisches Merkmal: Van de(n) Berg, Van de(n) Heuvel, Van Dijk, Van der Linden, Verhoeven, Veenstra.

Die zweitgrößte Gruppe bilden in der niederländischen Top-100 die Patronyme oder Vatersnamen – Familiennamen, die sich vom Vornamen des Vaters herleiten. Dazu gehören zum Beispiel Jansen/Janssen, Peters /Peeters, Hendriks, Hermans, Jacobs, Gerritsen und Willems/Willemsen.

In den Niederlanden sind Nachnamen, die auf Berufsbezeichnungen zurückgehen, sehr beliebt. Viele davon sind auch auf deutscher Seite anzutreffen. Unter den ersten zwölf findet man sogar sechs solcher Namen: Bakker, Visser, Smit, Meijer, De Boer und Mulder.

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