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Nachname Herkunft und Bedeutung ** erste Nennung

Kaller / Kallert ...
  • Übernamen zu mittelhochdeutsch kallen (schreien, laut oder viel reden)
  • Blasius Kallert (1570)

Kallhardt ...
  • Übername zu mittelhochdeutsch kal-hart (Schwätzer), zu kallen (laut schwatzen)
  • Johann Kalhart (1321)

Kallidat ...
  • Herkunft Ostpreußen, Memelland; Berufsname zu prußisch kalade (Schneidebrett, Hackbrett, Hackklotz), zu preußisch-litauisch kalade (das Stück eines Baumstammes, Klotz, Hauklotz, Block [an den Gefangene geschmiedet wurden]), kalado, kaladoje (der aufgeschichtete Haufen Baumstämme, auch: im Gefängnis sitzen) oder zu kaladininkas (Vorhaus, Vorlaube, Erker, geflochtener Zaun, Staketen-, Latten- oder Plankenzaun)
  • Marie Kallidat (1852)

Kallies ...
  • Herkunftsname zu dem gleichlautenden Ortsnamen (ehemals Brandenburg / jetzt Polen)
  • Paul Kallies (1639)

Kallmeyer ...
  • Standesname, nähere Bestimmung eines Meiers (siehe auch unter Major / Maier / ...) durch ein Charakteristikum des Hofes, hier durch das Vorhandensein einer Kalkgrube zu mittelhochdeutsch und mittelniederdeutsch kalc (Kalk), oder durch die Herkunft, falls ein Ortsname Kall (Nordrhein-Westfalen), Kalle, Kalme (Niedersachsen), Calle (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen) zugrunde liegt
  • Anna Maria Kallmeyer (1729)

Kallmorgen / Kollmorgen / Kohlmorgen / Kolmorgen ...
  • Örtlichkeitsnamen, die vielfach mit dem Begriff kalt auftauchen, Morgen ist ein Flächenmaß; beide Begriffe sind miteinander verbunden und bezeichnen etwa ein unbrauchbares, schwer zu beackerndes Stück Land oder ein Stück Land in schattiger Umgebung
  • Albrecht Kaldenaht (1397)

Kallweit / Kalwe / Kalwey / Kalwelis / Kalwellis / Kalwies / Kalwa / Kales / Kaless / Kalex / Kalix / Kalies / Kalis / Kallies / Kallisch / Kalischke / Kalnik / Kalnins / Kalt ...
  • Herkunft Ost- und Westpreußen; Berufsnamen zu baltisch Kalwelis, Kalivs, Kalwaitis (der Gott Himmelsschmied [ein in der Hierarchie der baltischen Naturreligion sehr hoch angesiedelter Gott; er hämmert am Ufer des Himmelsmeeres einen Ring, eine Krone oder einen goldenen Becher und schafft so jährlich eine neue Sonne, weil die alte Sonne im Winter durch böse Mächte verschlungen wurde]); zu prußisch kalt (schmieden), kalte (Münze), kalti (schlagen), kaltonas, utris, wutris, utraitis (Schmied), kalvis, kalas, kalus, kaltonas, keltetas, kaltings, kalteinis, kalweitis (Schmied im Dorf), warkalis (Kupferschmied), sirapijas (Silberschmied), auskalis (Goldschmied); auch zu prußisch-sudauisch kaltun, kalent (schmieden), zu nehrungskurisch kalt (klopfen), kalv (Schmiede), kalvs (Schmied), zu lettisch kalt (schmieden, beschlagen), kalts (Stemmeisen, Meißel), kalva, kalve (Schmiede), kalvis, kalejs (Schmied), zu niederlitauisch wutraitis (Schmied), zu litauisch kaltas (Meißel, Stemmeisen), kalti, kalu, kaliau (schmieden, Münzen prägen, hämmern, schlagen, beschlagen, benageln [auch stumpfsinnig auswendig lernen bzw. sich etwas in den Kopf setzen]), kalve, kalves, kalvine, kalvinis (Schmiede), kalis, kalio (Schmied), katilu (Kesselschmied), zu preußisch-litauisch kalu, kalti, nukalti, apkalti, kaliau (schmieden), kalwe, kalve, kalvinyncze (Schmiede), kalwis, kalvis, kalvio (Schmied), aukskalis (Goldschmied); siehe auch unter Kahleyss und Kahlweiß
  • Kallweit (1863)

Kallwey ...
  • Herkunftsname zu dem Ortsnamen Kaldewei (bei Lippstadt, Nordrhein-Westfalen)
  • Kallwey (1748)

Kalläne ...
  • Herkunft Ostpreußen und Neumark zu prußisch calene, kalene (Scheune, Getreidescheune) oder Herkunftsname zum Ortsnamen Kallehne (Ortsteil von Fleetmark); siehe auch unter Kalender
  • Kalenicz (1343), Kalehne (1713)

Kalm ...
  • Herkunftsname zu dem Ortsnamen Kalme (bei Wolfenbüttel / Niedersachsen)
  • Kalm (1716)

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