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Nachname Herkunft und Bedeutung ** erste Nennung
Haack / Haacke / Haak / Haake / Hak / Hake / Haken ...
  • mehrdeutig; Übernamen zu mittelhochdeutsch hãke (Haken) für einen schwierig zu behandelnden oder Schwierigkeiten machenden Menschen bzw. auch für Burschen, junge Kerle oder zu mittelniederdeutsch hake (der auf dem Haken [ein Landmaß] angesiedelte Bauer); auch Berufsnamen zu mittelniederdeutsch hoke, hake, hoken, hðker (Höker, Kleinhändler); auch Kurzformen zum Rufnamen Heinrich
  • Hacho=Hak (1142), Hake (1258), Hacke=Hake=Hagke=Hoke (1390), Hack (1490)
Haaf ...
  • oberdeutscher Berufsübername für den Töpfer zu einer Nebenform von Hafen, siehe auch dort; auch niederdeutscher Wohnstättenname zu mittelniederdeutsch haf (Meer, Wattenmeer, Haff) oder zu mittelniederdeutsch have (Hafen)
  • Johann Georg Haaf (1686)
Haag / Haage / Hagh / Hage / Häge / Hägi ...
  • Herkunftsnamen zu dem Ortsnamen Ha(a)g oder Wohnstättenname zum Örtlichkeitsnamen zu mittelhochdeutsch hac (Dorngesträuch, Gebüsch), hage (Hecke, lebender Zaun), vereinzelt auch Koseformen zum Rufnamen Hagen
  • ußerm Hage (1219), vom Hage (1345), Hagk (1529), Hägi (1406)
Haar / Haarmeyer / Haarmann ...
  • Übernamen zu mittelhochdeutsch hâr (Haar) für jemanden mit auffälligem Haar; auch Herkunftsnamen zu dem gleichlautenden Ortsnamen (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern); auch Wohnstättennamen zu mittelniederdeutsch hâr, hôr (Kot, Schmutz, Schlamm) und zu mittelniederdeutsch hare (Anhöhe; feste, trockene Stelle im Moor)
  • Kunz mit dem hare (1467)
Haarbrandt / Herbrand / Hörbrand ...
  • Ableitungen zu Heribrantes (Hiltibrant) aus einem Heldenlied um 800 zu brand (flammendes Schwert)
  • Craft Herbrand (1360)
Haardt / Hardt ...
  • mehrdeutig; Wohnstättennamen zu mittelhochdeutsch und mittelniederdeutsch hart (Wald, Trift, Weidetrift, bewaldeter Höhenzug); auch Herkunftsnamen zu den Ortsnamen Haard (Bayern, Österreich), Haardt (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern), Haarth (Niedersachsen, Bayern), Hard (Baden-Württemberg, Bayern), Hardt (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-WürttembergBayern, Schweiz), Hart (Baden-Württemberg, Bayern, Österreich), Harth (Nordrhein-Westfalen, Thüringen); auch entstanden aus einer Kurzform von Rufnamen, die mit dem Namenswort harti gebildet sind (zum Beispiel Hartmann, Hartwich); auch Übernamen zu mittelhochdeutsch hert, hart (hart, grob, rau, ausdauernd, hartnäckig), zu mittelniederdeutsch hart, harde (hart, fest, kräftig; lästig, beschwerlich, knauserig); möglich auch Übernamen zu mittelniederdeutsch harte, herte (Hirsch; auch: Herz)
  • Berthold uf dem Harde (1276)
Haarer ...
  • Berufsübername zu mittelhochdeutsch har (Flachs) für den Flachsanbauer oder dem Händler von Flachs
  • Peter Haarer (1525)
Haars / Haaren / Haren / Harries / Harr / Harrsen / Harre / Hars / Harringa ...
  • Ableitungen von den friesischen Namen wie Haarbrand, Harbert, Harro u.ä.
  • von Haren (um 1300)
Haart / Hard / Harder / Harth ...
  • Herkunftsnamen zu den Ortsnamen Haard(t), Haarth, Hard(t), Hart(h); auch Wohnstättennamen zu mittelhochdeutsch hart (Wald; Weide)
  • Harder (1252), us dem Harde (1276)
Haartje / Hartje ...
  • alte Koseformen zu Hartwig, siehe auch dort
  • Anna Sophie Hartje (1778)

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