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Nachname Herkunft und Bedeutung ** erste Nennung
Haach ...
  • Laut- und Schreibvariante von Hache bzw. Lautvariante von Haag
  • Hans Haach (1659)
Haack / Haacke / Haak / Haake / Hak / Hake / Haken ...
  • mehrdeutig; Übernamen zu mittelhochdeutsch hãke (Haken) für einen schwierig zu behandelnden oder Schwierigkeiten machenden Menschen bzw. auch für Burschen, junge Kerle oder zu mittelniederdeutsch hake (der auf dem Haken [ein Landmaß] angesiedelte Bauer); auch Berufsnamen zu mittelniederdeutsch hoke, hake, hoken, hðker (Höker, Kleinhändler); auch Kurzformen zum Rufnamen Heinrich
  • Hacho=Hak (1142), Hake (1258), Hacke=Hake=Hagke=Hoke (1390), Hack (1490)
Haaf ...
  • oberdeutscher Berufsübername für den Töpfer zu einer Nebenform von Hafen, siehe auch dort; auch niederdeutscher Wohnstättenname zu mittelniederdeutsch haf (Meer, Wattenmeer, Haff) oder zu mittelniederdeutsch have (Hafen)
  • Johann Georg Haaf (1686)
Haag / Haage / Hagh / Hage / Häge / Hägi ...
  • Herkunftsnamen zu dem Ortsnamen Ha(a)g oder Wohnstättenname zum Örtlichkeitsnamen zu mittelhochdeutsch hac (Dorngesträuch, Gebüsch), hage (Hecke, lebender Zaun), vereinzelt auch Koseformen zum Rufnamen Hagen
  • ußerm Hage (1219), vom Hage (1345), Hagk (1529), Hägi (1406)
Haagen ...
  • Schreibvariante von Hagen; in Einzelfällen auch Herkunftsname zu den Ortsnamen Haagen (Baden-Württemberg), Hagen (Nordrhein-Westfalen)
  • Anna Haagen (1636)
Haager ...
  • Wohnstättenname zu mittelhochdeutsch hac, hage (Dornstrauch; Einfriedung, Begrenzung [eines Stückes Land]), zu mittelniederdeutsch hage, hagen, hach, hach (Hecke, Einfriedung, umhegter Ort) für jemanden, der auf oder an einem mit Hecken begrenzten Landstück wohnte; auch Herkunftsname zu den Ortsnamen Haag (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz; häufig in Bayern und Österreich), Hag (mehrere Gemeindeteile in Bayern und Österreich; auch Zusammensetzungen wie Fernhag oder Großenhag, beide in Bayern); vereinzelt auch Übernamen zu mittelhochdeutsch hager (hager)
  • Frantz Haager (1690)
Haagner ...
  • aus einer Erweiterung mit dem Suffix -er von Hagen entstandener Familienname; in Einzelfällen auch Schreibvariante von Hagner
  • Walter Haagner (1893)
Haamann ...
  • Lautvariante von Hahnemann; auch Laut- oder Schreibvariante von Hamann
  • Margaretha Haamann (1647)
Haan / Haanen / Haen ...
  • Übernamen zu mittelniederländisch hane, haen, han (Hahn) für einen stolzen, streitlustigen Menschen oder jemanden, der oft farbenprächtige Kleidung trägt; auch Herkunftsnamen zum Ortsnamen Haan (Nordrhein-Westfalen); möglich auch Wohnstättennamen zu mittelhochdeutsch hagen, hain (Dornbusch; eingefriedeter, umhegter Ort) für jemanden, der an einem Dornbusch oder einem kleinen Buschwald wohnte
  • Anthonis Pietersz de Haan (1550)
Haane ...
  • Übername zu mittelniederländisch hane, haen, han (Hahn) für einen stolzen, streitlustigen Menschen oder jemanden, der oft farbenprächtige Kleidung trug; auch Schreibvariante von Hahne
  • Maria Haane (1640)

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